Verbandsteuer ohne die Haken der Kirchensteuer

Uns sind die Probleme der Kirchensteuer, wie sie in Deutschland praktiziert wird, sehr bewusst. Daher haben wir unser Beitragssystem für Mitglieder, die in Niedersachsen wohnen, so in eine Steuerordnung überführt, die nicht nur alle problematischen Aspekte der Kirchensteuer ausspart, sondern auch für die bisherigen Mitglieder einen fairen, da an der Leistungsfähigkeit des Einzelnen orientierten Beitrag erhebt.

HVD Niedersachsen Verbandsteuer und Kirchensteuer im Vergleich

Zum einen bleibt es natürlich dabei, dass eine steuerpflichtige Mitgliedschaft nur durch den bewussten Schritt des Eintritts als religionsmündige Person möglich ist. Zum anderen werden staatliche Behörden oder gar Arbeitgeber und Banken nicht in unsere Beitragserhebung eingebunden. Der Humanistische Verband verwaltet und erhebt seine Beiträge eigenständig, wie vorher auch durch Bankeinzug oder Überweisung. Der Einzug von Kirchensteuern durch die Finanzämter widerspricht eindeutig unserem Verständnis eines säkularen Staates.

Insofern kann die Verbandssteuer den Kirchen als Vorbild dienen, da sie zeigt, dass es innerhalb bestehenden Kirchensteuerrechts möglich ist, eine Steuer ohne staatliche Verflechtung und all den sich daraus ergebenen Problemen zu erheben. Mit etwas gutem Willen geht es eben auch ohne den Staat!