Die Geschichte des Ortsverbandes

Im Jahr 1923 fand die Gründung einer Ortsgruppe des Freidenkerbundes im Klubzimmer des Gewerkschaftshauses in der Ringstraße in Lehrte statt. Der Mitgliedsbeitrag betrug 1 RM pro Monat, darin enthalten war der Beitrag für eine Bestattungsversicherung.

In den Jahren 1934–1945 waren alle freigeistigen Organisationen durch die Nationalsozialisten verboten, so auch die Ortsgruppe des Freidenkerbundes in Lehrte.

Im Jahr 1949 kam es dann zur Gründung einer freireligiösen Gemeinde in Lehrte, nach der Zulassung durch die Alliierten.

Die Schließung eines Staatsvertrages mit dem Land Niedersachen im Jahre 1970 legte die Gleichstellung mit den Kirchen fest.

Seit 2007 gehört der Ortsverband Lehrte zum Landesverband Niedersachsen und somit zum Humanistischen Verband Deutschlands.